Planeten im Februar
Abschied von Jupiter
Mars und Saturn beherrschen den Nachthimmel. Um einen Blick auf Venus oder Jupiter zu erhaschen, bleibt nur ein kurzes Zeitfenster am frühen Abend.

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Planetensichtbarkeit im Februar
Merkur hat seine bescheidene Morgensichtbarkeit beendet und kann nicht mehr in der Morgendämmerung gesehen werden.
Venus erscheint im letzten Monatsdrittel allmählich am Abendhimmel. Am 20. geht die -3,9 mag helle Venus um 18.34 Uhr unter, am 28. erst um 18.59 Uhr. Etwa eine halbe Stunde lang kann Venus in der Abenddämmerung gesehen werden. Ein auffälliges Himmelsobjekt ist unser innerer Nachbarplanet allerdings noch nicht.
Mars hat seine Opposition zur Sonne gerade hinter sich. Im ersten Monatsdrittel passiert er den offenen Sternhaufen M 44 (Krippe oder Praesepe) etwa 2 Grad nördlich. Obwohl seine Helligkeit von -1,3 mag während des Monats auf -0,6 mag sinkt, bleibt der rote Planet immer noch ein auffälliges Objekt am Nachthimmel. Seine Kulminationen verlagert Mars in die Zeit weit vor Mitternacht.
Jupiter, rechtläufig im Wassermann, gibt seine Abschiedsvorstellung am Abendhimmel. In den ersten zehn Tagen kann man noch mit Aussicht auf Erfolg versuchen, den Riesenplaneten in der Abenddämmerung tief im Südwesten zu erspähen. Am 1. geht Jupiter um 19.05 Uhr unter und am 5. um 18.54 Uhr. Letztmals am 10. zeigt sich der -2,0 mag helle Riesenplanet. An diesem Tag erfolgt sein Untergang um 18.41 Uhr.
Saturn beschleunigt seine rückläufige Wanderung durch die Jungfrau und entfernt sich dabei von Eta Virginis (Zaniah). Der Ringplanet verlagert seine Aufgänge in die Abendstunden. Geht er am 1. um 21.46 Uhr auf und am 15. um 20.47 Uhr, so überschreitet der inzwischen 0,6 mag helle Ringplanet am 28. bereits um 19.52 Uhr die östliche Horizontlinie. Damit wird Saturn fast zum Planeten der gesamten Nacht. Der erfahrene Sternfreund weiß: Die Opposition ist nah.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die genannten Auf- und Untergangszeiten für den Raum Stuttgart bemessen sind. Für Wien ergibt sich eine Zeitkorrektur von minus 30 Minuten bei den Aufgangs- und minus 21 Minuten bei den Untergangszeiten.
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