Planeten im Juni
Venus als strahlender Abendstern
Im Lauf der Nacht sind vier Planeten mit dem bloßen Auge zu sehen. Auf auffälligsten ist die Venus, gefolgt vom Riesenplaneten Jupiter. Mars und Saturn sind fast gleich hell, allerdings hat der rote Planet seine beste Phase der Sichtbarkeit bereits hinter sich.

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Planetenlauf im Juni 2009
Merkur bleibt nachts unsichtbar.
Venus strahlt als auffälliges -Gestirn am westlichen Abendhimmel. Am 9. wandert sie 4,7 Grad südlich an Pollux in den Zwillingen vorbei. Die Untergänge der -4,1 mag hellen Venus erfolgen am 1. um 23.02 Uhr (= 00.02 Uhr Sommerzeit) und am 30. um 22.41 Uhr. Bis Ende Juni wächst der Durchmesser des Planetenscheibchens auf knapp 16" an. Am 19. zeigt sich die Venuskugel zu 75 Prozent beleuchtet.
Mars zieht am Abend des 6. nur 0,8 Grad nördlich an Regulus vorbei. Mars ist Planet der ersten Nachthälfte. Sein Untergang erfolgt am 1. um 0.53 Uhr (= 1.53 Uhr Sommerzeit) und am Monatsletzten geht der inzwischen nur noch 1,3 mag helle Mars um 23.23 Uhr unter.
Jupiter baut seine Morgensichtbarkeit aus. Die Aufgänge des Riesenplaneten verlagern sich von 1.44 Uhr am 1. auf 23.53 Uhr (= 0.53 Uhr Sommerzeit) am Monatsletzten. Die Jupiterhelligkeit steigt um 0,2 mag auf -2,5 mag an.
Saturn steht in der Jungfrau. Seine Helligkeit geht geringfügig auf 1,1 mag zurück. Am 1. sinkt Saturn um 1.57 Uhr (= 2.57 Uhr Sommerzeit) unter die Horizontlinie, am 30. schon um 0.03 Uhr.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die genannten Auf- und Untergangszeiten für den Raum Stuttgart bemessen sind. Für Wien ergibt sich eine Zeitkorrektur von ca minus 16 Minuten bei den Auf- und ca minus 35 Minuten bei den Untergangszeiten.
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