Planeten im Juli
Jupiter baut Sichtbarkeit aus
Gleich für mehrere Planeten verschlechtern sich die Sichtbarkeitsbedingungen merklich: Venus, Mars und Saturn haben die beste Zeit hinter sich. Nur der Riesenplanet Jupiter baut seine Sichtbarkeit weiter aus.

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Planetenlauf im Juli
Merkur ist nicht zu sehen.
Venus spielt nach wie vor ihre Rolle als Abendstern. Ihre Sichtbarkeitsdauer verkürzt sich deutlich. Eine Stunde nach Sonnenuntergang sieht man Venus nur noch knapp über dem Westhorizont. Am 1. geht unser Nachbarplanet um 22.40 Uhr unter, am 31. bereits um 21.35 Uhr (= 22.35 Uhr Sommerzeit). Die Venushelligkeit nimmt im Laufe des Juli leicht auf -4,3 mag zu.
Mars kann noch am Abendhimmel gesehen werden, wenngleich seine Sichtbarkeitszeiten rapide abnehmen. Nach der Monatsmitte wird es schwierig, den roten Planeten noch ohne Fernglas oder Teleskop zu erkennen. Geht Mars am 1. um 23.20 Uhr unter, so erfolgt der Untergang des nur mehr 1,5 mag hellen Planeten am 31. bereits um 21.51 Uhr (= 22.51 Uhr Sommerzeit), also kurz nach Ende der nautischen Dämmerung.
Jupiter geht am 1. um 23.49 Uhr auf, am 31. bereits um 21.53 Uhr (= 22.53 Uhr Sommerzeit). Die Helligkeit des Riesenplaneten nimmt auf -2,7 mag zu. Der scheinbare Äquatordurchmesser wächst auf 45,8" an, der Poldurchmesser auf 42,8".
Saturn kann noch am Abendhimmel gesehen werden. Am Monatsende geht der Ringplanet aber nur eine halbe Stunde nach Ende der nautischen Dämmerung unter. Am 1. geht der 1,1 mag helle Saturn um 23.56 Uhr unter, am 31. schon um 22.01 Uhr.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die genannten Auf- und Untergangszeiten für den Raum Stuttgart bemessen sind. Für Wien ergibt sich eine Zeitkorrektur von minus 19 Minuten bei den Aufgangs- und minus 32 Minuten bei den Untergangszeiten.
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